Aufführung: Freitag 24. April 2009

Über das Jahrhunderstück des irischen Nobelpreisträgers Samuel Beckett, im Januar 1953, in Paris uraufgeführt wurde und bereits im Sommer 1953 seine deutsche Erstaufführung erlebte, schrieb der Philosoph Günther Anders:

"Der Clown ist von einer Traurigkeit,
die, da sie das traurige Los der Menschen überhaupt abspiegelt, die Herzen aller Menschen solidarisiert und durch diese ihre Solidarisierung erleichtert ...
Die Farce scheint zum Refugium der Menschenliebe geworden zu sein; die Komplizenhaftigkeit der Traurigen zum letzten Trost. Und weiß auch die Tröstung nicht, warum sie tröstet und auf welchen Godot sie vertröstet - sie beweist, daß Wärme wichtiger ist als Sinn; und daß es nicht der Metaphysiker ist, der das letzte Wort behalten darf, sondern nur der Menschenfreund."

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Darsteller:

Gregor Drach als Wladimir - "Didi"

Armin Horneff als Estragon - "Gogo"

Technik und Beleuchtung:

Mandi Fourie
Anna Oechler
Frauke Patzek
Katharina Schwarzer

Kostüme/Maske:

Theatergruppe

Ton:

Monshumee Majumder

Grafische Gestaltung:

Kornel Kasielski

Fotos, Bühnenbild, Inszenierung

Jürgen Geikowski

Faust
Warten auf Godot
Virginia Woolf
Antigone
Rückblick
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